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Erfolgreich Angeln mit Sbirolino

Eingestellt am 03.05.11 @ 15:53 von Grisu
Bewertung: 5.0, 5 Stimmen
Hinter diesem Namen verbirgt sich ein ungemein fängiges Hilfsinstrument, das von italienischen Forellenanglern entwickelt wurde. Diese Technik ist nicht nur zum Forellen angeln geeignet, auch auf Barsche funktioniert sie sehr gut.

Das Sbirolinoangeln schwappt nach und nach in den deutschsprachigen Raum über. Doch diese Technik ist noch lange nicht allen bekannt. Sie ersetzt auf keinen Fall das Fischen mit Zapfen. Sie ist als ideale Ergänzung anzusehen. Häufig sieht man Fischer an Bergseen, die ihren Boule d'eau rausknallen und warten, bis ein Fisch genau auf der richtigen Höhe vorbeizieht und den Köder nimmt. Mit dieser Technik angelt man aber sehr punktuell und in der Regel auf eine Höhe beschränkt. Wenn der Fisch die Tiefe ändert, fischt man dran vorbei.

An besonders grossflächigen Seen, wo der Standort der Forellen nicht bekannt ist, kommt die Technik des Sbirolinofischens besonders zum Zug. Man kann damit eine grosse Fläche, in unterschiedlichsten Tiefen absuchen.

Ausserdem braucht man für die Technik keine grosse und teure Köderbox.

Das Gerät
Im Fachhandel findet man immer mehr Ruten für die Sbiro-Fischerei. Meist sind es Teleskopruten in der Länge 4,2 bis 5 m mit einer äusserst sensiblen Spitze. Das Wurfgewicht liegt zwischen 8 und 30 g. Als Rolle ist eine Stationärrolle mit grossem Spulenkern zu empfehlen, wie die Browning Backfire (Gerätetest ist hier zu finden).

Ein grosser Spulenkern ist insofern wichtig, als es beim Abwickeln grössere Kringel gibt und die Schnur einfacher durch die Ringe gleitet. Dadurch erzielt man eine grössere Wurfweite.

Die Schnur sollte dehnungsarm sein, damit auch auf grosse Distanz der Anhieb gesetzt werden kann. Bei monofiler Schnur reicht 0,14 bis 0,18. Viele verwenden jedoch wegen der Dehnung dünne Geflochtene mit einem vorgeschaltetem Stück Monofiler oder Fluorocarbon.

Dann braucht es ein Sortiment Sbirolinos, Dreifachwirbel, Gummiperlen als Stossdämpfer und einige Einzelhaken.

Sbirolino's, Freifachwirbel, Gummiperlen
Sbirolino's, Freifachwirbel, Gummiperlen

Der Sbirolino-Zapfen
Der Sbirolino sieht aus wie ein Waggler mit einem Schnurkanal. Der Sbirolino wird von der dünnen Seite her aufgezogen. Das dicke Ende zeigt immer gegen das Vorfach.

Die Sbiro's werden in drei Hauptkategorien eingeteilt: schwimmende (floating), langsam sinkende und schnell sinkende.

Schwimmender Sbirolino (WG 15g)
Schwimmender Sbirolino (WG 15g)

Die sinkenden Sbirolinos sind in der Regel mit zwei Zahlen gekennzeichnet. Die erste Zahl gibt das Gewicht an, die zweite die spezifische Dichte. Je höher die Zahl, desto schneller sinkt der Zapfen.

Langsam sinkender Sbirolino (WG 10 Gramm/ Spezifisches Gewicht 0,5)
Langsam sinkender Sbirolino (WG 10 Gramm/ Spezifisches Gewicht 0,5)

Schnell sinkender Sbirolino (WG 15 Gramm/ Spezifisches Gewicht 5)
Schnell sinkender Sbirolino (WG 15 Gramm/ Spezifisches Gewicht 5)

Als Grundausrüstung reicht ein schwimmender, ein langsam sinkender und ein schnell sinkender Sbirolino aus. Mit diesen drei kann man alle Gewässerschichten gut absuchen.
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Leserkommentare

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Schaue dir das Profil von 'Andrusch13579' an.
Andrusch13579 - 19.03.12 @ 12:22
thx für diese anleitung...
nur noch so ein tipp von mir:
der wurm oder die zwei bienenmaden sollten so aussehen wie ein L
dieser dreht sich dann und wirkt verführerischer ^^
aber für das braicht man dann auch mehrere wirbel...
Schaue dir das Profil von 'Gringo' an.
Gringo - 04.05.11 @ 16:10
Bericht ist gut aber die Fotos sind naja ... Gebe trotzdem ne 5.
Schaue dir das Profil von 'Ricci' an.
Ricci - 04.05.11 @ 15:53
Merci Päddi.
Kann mich Romawes Meinung nur anschliessen.
Klasse Bericht !

Schaue dir das Profil von 'romawe' an.
romawe - 03.05.11 @ 16:45
Einfach, klar und unmissverständlich erklärt... Daumen hoch!
Da wird sicher mancher Jungfischer seine Versuche machen...
Ich kanns nur empfehlen, in Bergseen die Topvariante um Erfolg zu haben....
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