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Barbe (Barbus barbus)

Eingestellt am 23.04.08 @ 22:28 von Anna

Körpermerkmale

Die Barbe ist ein schlanker, langgestreckter, muskulöser Fisch mit auffällig grossen Flossen, die es ihm ermöglichen in stark strömenden Gewässern zu leben. Der Querschnitt des kräftigen, mit kleinen Schuppen besetzten Körpers, ist fast kreisrund. Typisch ist das stark unterständige Maul mit der rüsselartigen Schnauze und den vier dicken Barteln (2 an der Oberlippe und 2 an der Unterlippe). Schlundzähne dreireihig.

Der Rücken der Barbe ist graugrün gefärbt. Die Seiten sind heller mit kupfernem oder goldenem Glanz. Der Bauch ist bei nahezu allen Barben weiss. Die Flossen sind durchweg graugrün bis rötlich. Der erste Strahl (Gliederstrahl) der Rückenflosse ist besonders stark entwickelt.


Barbe (Barbus barbus)

Vorkommen

Ausser in Irland, Schottland, Dänemark und Skandinavien kommt die Barbe in fast ganz West- und Mitteleuropa vor.



Lebensweise

Die Barbe ist ein typischer, am Grund lebender Flussfisch. Er bevorzugt sandige und kiesige Sohle mit mässiger bis starker Strömung.

Die Flüsse sind in 4 verschiedene Regionen gegliedert (1. Forellen, 2. Äschen, 3. Barben, 4. Brachsen). In der dritten, der Barbenregion ist die Strömung nur noch schwach, am Ufer ist oft Schilf zu finden. Die Wassertemperatur erreicht ca. 15 °C, der Sauerstoffgehalt ist nicht mehr so hoch wie in den davor liegenden Regionen, der Grund besteht meist aus grobem Sand und teilweise Kies.



Ernährung

Fischlaich, Insektenlarven, Muscheln, Schnecken und Würmer.  

Leserkommentare

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Schaue dir das Profil von 'Michael' an.
Michael - 31.01.12 @ 21:39
Die Laichzeit beginnt für die Barben im Mai und endet im Juli. In dieser Zeit bekommt das Männchen einen starken „Laichausschlag“ in Form von weißen, perlartigen Hautknötchen auf dem Kopf und dem Rücken. Es wird davon ausgegangen, dass diese Knötchen die Reibung beim Paarungsakt verbessern. Die laichreifen Barben wandern in grösseren Gruppen flussaufwärts, um gemeinsam an den flachen kiesigen Stellen im strömenden Wasser abzulaichen. Jedes Barbenweibchen legt ca. 3000-9000 Eier. Dieser Laich ist giftig und verursacht nach Verzehr Erbrechen und heftigen Durchfall. Auch das Bauchfleisch der Barbe soll während der Laichzeit giftig sein.
Schaue dir das Profil von 'arjas' an.
arjas - 10.05.11 @ 12:25
Wäre noch interessant zu wissen wenn sie Laichzeit haben. In dieser Zeit fressen sie kaum. Man kann ihnen den Köder beinahe durchs Maul ziehen ohne das sie zubeisssen.
Schaue dir das Profil von 'Michael' an.
Michael - 18.08.10 @ 18:02
Mein Lieblingsfisch!
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Biosystematik
Minimieren..
Klasse:
Strahlenflosser (Actinopterygii)
Ordnung:
Karpfenartige (Cypriniformes)
Familie:
Karpfenfische (Cyprinidae)
Die gängigsten Methoden
Minimieren..
Die gängigsten Montagen
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