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Boilie
18.05.12 @ 04:22
Boilie
Eingestellt am 09.04.10 @ 14:51 von
Robert
Aus dem Englischen "to boil" (sieden).
Boilies sind Teigkugeln, in die verschiedene Fischfutter, Aromastoffe, Geschmacksverstärker usw. so eingearbeitet sind, dass sie den Fisch anziehen. Diese Anfüttermethode wurde ursprünglich für Karpfen entwickelt. Karpfenboilies werden mit Zutaten hergestellt, die den Boilie hart und zäh werden lassen, so dass er sich im Wasser schwer auflöst und nur von Karpfen und einigen Karpfenartigen gefressen werden kann. Die Boilies können schwer gemacht werden, so dass sie auf den Grund sinken oder aber als schwimmende Körper an der Wasseroberfläche ködern (z.B. durch Beigabe von etwas Backpulver). Auch die Grösse der Boilies hat einen Einfluss auf die Selektion. Mit Boilies kannst du also sehr selektiv anfüttern und angeln.
Heute kann man Boilies in verschiedensten Ausführungen kaufen. Viele Angler ziehen es aber vor, ihre Boilies selber herzustellen. Du kannst Boilies von Hand mischen und kneten und anschliessend kochen. Wenn sie an die Oberfläche kommen sind sie gar, können abgeschöpft und auf ein Tuch oder Küchenpapier zum Trocknen ausgelegt werden. Fertige Boilies kannst du im Keller 2 bis 3 Tage aufbewahren. Die abgekühlten Boilies kannst du auch tieffrieren. Nur musst du sie dann vor Gebrauch wieder auftauen, da Fische nicht gerne Eis essen. Boilies lassen sich manchmal nur schwer auf den Haken stecken. Da hilft die Befestigung an ein Haar (feine Schnur), welche an einen Hakenschenkel gebunden wird.
Der Weg zu eigenen Boilies:
Teil 1: Zutaten und deren Funktion
Teil 2: Rezepte und Herstellung
Teil 3: Richtige Lagerung
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