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Eisangeln

Eingestellt am 31.03.10 @ 11:03 von Michael
Unter Eisangeln versteht man das Angeln im Winter auf zugefrorenen Gewässern. Dazu wird mit einem Eisbohrer oder einer Motorsäge ein Loch in das tragende Eis gebohrt oder gesägt und dann entweder nur mit Schnur oder einer kurzen Rute geangelt. In Deutschland muss das Loch gut sichtbar gekennzeichnet werden.

Eisangeln wird vor allem in Kanada, Finnland, Norwegen, Schweden und Russland betrieben. In den USA hauptsächlich auf den grossen Seen. Auch in der Schweiz hat das Eisfischen in den letzten Jahren Interesse gefunden.

Rute

Die Rute ist im Vergleich zu einer normalen Fischerrute sehr kurz (meistens nur 20 cm).

Rolle

Anstatt eines Haspels mit Übersetzung wird in der Regel eine einfache Rolle für die Aufbewahrung der Schnur verwendet. Zur Erkennung des Bisses dient meistens eine Feder oder ein weiches Stück Plastik.

Eisbohrer

Ein Eisbohrer ist unbedingt nötig, um ein Loch in das Eis zu bohren. Dieser kann handbetrieben oder mit einem Motor ausgerüstet sein. Bei dünnem Eis (bis 15 cm) kann das Eis auch mit einem Pickel gelocht werden.

Spikes

Spezielle Spikes dienen der Sicherheit des Eisfischers. Sie werden leicht griffbereit, z.B. um den Hals gehängt, mitgetragen. Wenn das Eis bricht, werden die Nadeln in den Eisrand geschlagen, damit sie beim Ausstieg aus dem eiskalten Wasser helfen.

Eiskelle

Eine Kelle aus einem Gittergeflecht, mit der Eisstücke aus dem Loch entfernt werden können.
 

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