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Methoden
Elektrofischen
21.05.12 @ 22:39
Elektrofischen
Eingestellt am 08.04.10 @ 16:37 von
Robert
Unter Elektrofischen versteht man das Fischen mit Gleichstrom (selten Impulsstrom).
Elektrofischen gilt als sanfteste Art des Fischfangs und ist in der Fischerei eine unentbehrliche Methode zur Bestandsregulierung geworden. Diese Methode darf aber keinesfalls angewendet werden, um den Fischen im Sinne des eigentlichen Angelns (oder Fischens) nachzustellen.
Mit dem Elektrofischgerät dürfen nur ausgebildete Fachleute und mit Genehmigung der zuständigen Fischereibehörde arbeiten.
Beim Elektrofischen schwimmt die Kathode (Minuspol) bestehend aus einem geflochtenen Metallband im Wasser. Die Anode (Pluspol) wird am Kescher des Elektrofischers angebracht. Der Betrieb erfolgt normalerweise mit Gleichstrom (in der Regel max. 600V). Wird der Kescher ins Wasser eingetaucht, schaltet der Fischer den Stromkreis ein.
Der elektrische Strom fliesst vom Plus- zum Minuspol. Das bedeutet, dass sich am Minuspol ein Elektronenüberschuss bildet, während am Pluspol ein Elektronenmangel herrscht. Fische sind sehr stromempfindlich, spüren den Elektronenüberschuss und schwimmen oder fliehen automatisch in Richtung Kescher. Sie werden durch den Stromfluss leicht betäubt und können nun mit dem Kescher ganz einfach eingefangen werden.
Elektrofischgerät
Es gibt verschiedene Elektrofischgeräte, aber die Funktionsweise ist bei allen Geräten gleich, die Bauweise kann allerdings unterschiedlich sein.
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