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Schleppen - Trolling

Eingestellt am 12.07.10 @ 11:19 von Michael
Bei dieser traditionellen Angelmethode vom Boot aus auf Seen wird der Natur- oder Kunstköder hinter dem Boot hergeschleppt (die Schweizer sagen auch "geschleikt". Durch die Geschwindigkeit des Bootes gerät der nachgeschleppte Köder in Bewegung. Auf diese Art werden vorzugsweise Raubfische geangelt, im Süsswasser hauptsächlich Hecht, Seeforelle und Barsch, in der Ostsee atlantische Lachse, Meerforellen und Dorsche.

Schleppen mit Seehunden:
An die schlittenartigen Bootsausleger (Seehunde genannt) wird die Hauptschnur im rechten Winkel zur Fahrtrichtung montiert. Die mit einem Spinnköder versehenen Seitenschnüre werden an der Hauptschnur montiert durch das Wasser gezogen um vor allem Seeforellen und Hechte zu fangen. Schleppen mit Seehunden ist in den meisten Gewässern nur mit einer Spezialbewilligung erlaubt und unterliegt vorgeschriebenen Richtlinien.

Rute

Eine stabile und mittellange Rute, die auch mal einen grossen Fisch oder einen massiven Hänger verträgt, ist beim Schleppangeln von Vorteil.

Rolle

Ob man nun eine Multirolle oder Stationärrolle nimmt, bleibt dem Angler überlassen. Wichtig ist aber die gut einzustellende Bremse und die robuste Bauweise, die dem Zug beim Schleppen und den oft harten Drills widersteht.

Schnur

Eine Multifile Schnur ist beim Schleppen eine gute Wahl. Durch ihre geringe Dehnung und den kleinen Durchmesser läuft sie ruhiger und schneidet besser durchs Wasser. Ein flexibles und nicht zu kurzes Stahlvorfach wird allerdings immer angeraten.
 

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