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Hegenenfischen

Eingestellt am 08.04.10 @ 16:08 von Robert
Beim Hegenenfischen wird mit der Hegene (je nach Region auch Gambe genannt) gefischt. Eine Hegene ist eine Schnur, welche mit 4 kurzen (von 2 bis 5 cm langen) Seitenarmen, auch Springern genannt, versehen ist. An jedem Seitenarm wird eine Nymphe angeknüpft. Der Abstand der Springer variiert zwischen 20 - 80 cm und ist von der Tiefe abhängig, die man befischen will. Am Ende dieser Schnur kommt ein Blei von 3 - 20 Gramm Gewicht und noch einmal ein Schnurstück von 15 - 25 cm Länge mit der untersten Nymphe, dem sogenannten Nachläufer.

Der grösste Vorteil beim Hegenenfischen ist, dass man z. B vom Boot aus verschiedene Wassertiefen gleichzeitig befischen kann. Zielfische beim Angeln mit der Hegene sind vor allem: Flussbarsch, Felchen und Seesaiblinge.

Rute

Hier kommen spezielle, leichte Ruten mit besonders feinen und weichen Spitzen zum Einsatz. Nur bei der Verwendung von solchen Spitzen können alle Bisse, wie z. B. auch die von den in der Regel fein beissenden Felchen, an der Hegene auch erkannt werden.

Leichte Rute zum Hegenenfischen

Rolle

Laufrollen oder kleine Stationärrollen werden am meisten verwendet.

Laufrolle

Schnur

Als Hauptschnur ist eine monofile Schnur zwischen 0.18 und 0.22 mm am besten geeignet. Beim Angeln in grossen Tiefen bietet sich eine feine geflochtene Schnur an. Diese kann die Bisse optimal bis zur Rutenspitze übertragen.
 

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