22 der fast 100 Grindwale, die vor der Küste Neuseelands strandeten, sind bereits verendet. Schon zu Monatsbeginn verirrten sich Meeressäuger an derselben Stelle.
Ganz im Norden der Südinsel Neuseelands häufen sich derzeit die Vorfälle gestrandeter Wale. Die jetzt auf einen Strand geschwemmten Meeressäuger wurden von einem Piloten an einem einsamen sandigen Abschnitt bei Farewell Spit auf South Island entdeckt.
Helfer hätten am Morgen versucht, die „verwirrten“ Tiere wieder ins tiefere Wasser zu locken. Die Wale hätten jedoch nicht darauf reagiert und seien liegen geblieben, als das Wasser zurückging. Mehr als 70 Helfer versuchten daraufhin, die Wale tagsüber vor der grellen Sonne zu schützen, indem sie nasse Decken über die Tiere legten und Wasser auf sie schütteten.
Die Umweltschützer hoffen, dass die Tiere mit der Flut am Dienstagvormittag wieder ins offene Meer zurückschwimmen könnten. Je länger sie am Strand liegen, umso geringer wird die Chance sein, dass sie erfolgreich wieder zurückschwimmen können.
Nach Angaben der „Nelson Mail“ ist es bereits das dritte Mal in diesem Sommer, dass Wale in dieser Region der Küste stranden. Zuletzt waren Anfang des Monats 25 Grindwale an der gleichen Stelle gestrandet – 18 von ihnen überlebten mit Hilfe von Umweltschützern und schwammen wieder in das offene Meer hinaus.