Herr Achermann (Perlmutter.ch) hat uns einige Perlmuttlöffel zugeschickt. Das Wort Perlmutt lässt das Herz einiger Angler höher schlagen, so ähnlich war es bei mir auch. Diese Köder werden aus Schalen von Muscheln und Schnecken hergestellt, damit sind sie eigentlich zum Grossteil wahre Naturköder.
Für den Test habe ich mein Hausgewässer (den Rhein bei Schaffhausen) gewählt, das kenne ich natürlich am besten. Ich habe abgewartet bis das Wetter mitspielt und dann ging es ab zum angeln. Ich muss gestehen, dass ich schon ziemlich gespannt war, wie sich die Spangen im Wasser verhalten.
Nach kurzen Überlegungen und einer kleinen Erkundungstour am Wasser entschloss ich mich, es an einer flachen Stelle am Waldrand zu versuchen. Ich weiss, dass hier schöne Alets zuhause sind und dass man hier auch dicke Hechte fangen kann. Mit einer Regenbogenforelle, von denen es bei uns nicht unbedingt viele hat, habe ich überhaupt nicht gerechnet. An dieser Stelle habe ich davor noch nie eine Regenbogenforelle gefangen. War das jetzt ein reiner Zufall oder lag das an der Perlmuttspange?
Ich habe es später an einer tieferen Stelle versucht, an der ich sehr oft Hechte überlisten konnte. Hier ist bei den Perlmuttspangen, die keine kupferbeschlagene Seite haben, ein bisschen Nachhilfe erforderlich, damit meine ich eine davor geschaltete Bleiolive. So ähnlich sieht es bei der Schleppfischerei aus. Leider war auf Hecht an diesem Tag nichts zu machen, so ist das halt beim Angeln und es ist auch gut so!