Hi Leute,
an den Mythos Ostwind glaube ich nicht unbedingt, ebenso an andere Statistiken oder ähnliches.
Ostwind ist hier bei uns im Frühjahr oder Spätherbst nicht unbedingt förderlich bei der Anglerei in Seen, gerade wenn er kalte Luft mitbringt, an Flüssen oder Bächen konnte ich bisher nie eine Beeinträchtigung feststellen.
Klar muß man als Angler auch mal mit Schneidertagen rechnen, das macht mir aber nichts aus.
Bei mir hier geht momentan beim Spinnfischen und Fliegenfischen auch nicht viel, einige Bach- oder Regenbogenforellen, ebenso Äschen lassen sich immer überlisten, welche dann aber meist wieder zurückgesetzt werden, gerade Bachforellen und Äschen.
Erstere um den Bestand zu stützen, letztere sind in meinem Jahreskartengewässer ganzjährig geschont.
Beim Feedern beißen regelmäßig Barben, Döbel, Alande, aber auch Salmoniden, weshalb ich zur Zeit lieber zur Fliege greife.
Bei einigen Friedfischen(Karpfen, Schleie,Weißfische, Barbe,Brasse, Güster, usw) beginnt auch jetzt die Laichzeit, weshalb sie jetzt anderes im Kopf haben als zu Fressen und deshalb nicht beißen.
Könnte also auch gut möglich sein, daß die Fische, die du gesehen hast gerade mit dem Laichen beschäftigt waren, allerdings von Gewässer zu Gewässer verschieden.
Ansitze auf Zander, Aal usw werden erst ab Juni in einem anderen Gewässer stattfinden, da dann bei mir im Hausgewässer wieder Hochwasser(Schneeschmelze in den Bergen) herrschen sollte, außer das Wetter bleibt so!
Kopf hoch, beim Nächstenmal klappts wieder!!
Gruß
JackKnife
...der, der besseres Fliegenfischerwetter erhofft!