Gestern Nachmittag schaute ich noch schnell bei meinem Fachhändler rein um mir noch ein wenig Kleinkram zu besorgen für einen kurzen Ansitz. Geplant war eigentlich ein erster Nächtlicher Ansitz auf Meister Esox und auf Aal. Denn das Wetter war eigentlich optimal jedenfalls für die Schlängler. Es war schon seid zwei Tagen recht schwül und leicht bewölkt. Alles optimal für ein erfolgreiches Angeln. So nun aber zurück zum Fachhändler dort im Laden angekommen erst einmal kleiner Klönschnack so wie es sich gehört und dann suchte ich mir alles zusammen ein Päckchen Aalhaken, ein paar Drillinge auch welche wo ein Schenkel offen ist, eine neue Ködernadel und da fielen meine Blicke auf eine schicke und recht Preisgünstige Stippe von 6 Meter länge, kurz nachgedacht

und eingepackt.


. Der folgende Gang ging noch mal zu den Regal wo die Haken hingen und schnell wurden noch zwei Päckchen 18er Maden Haken eingepackt und dann an die Kasse. Dort quatschte ich dann erst einmal mit meinem Dealer wegen diesem UV Booster, das Ergebnis zu welchen ich gelangt bin steht in dem Betreffenden Thread. Schnell noch ein paar Knicklichter zu mein schon ausgesuchtes Takle dazugelegt und noch Rotwürmer sowie Tauwürmer und Pinkis ( kleine Maden) verlangt. Da kam noch ein Angelkollege hinein der sich ebenfalls Köder holte, und wieder wurde gequatscht über die Erfolge diesen Jahres. Was die Hechte machen und und und .... dann erfuhr ich das er gleich an den Gurasee fährt und es auf Hecht versuchen will so wie ich. Ich schaute auf mein Handy , oh es wurde Zeit ich musste meine Tochter vom Bus abholen. Ich zahlte mein Takle und verabschiedete mich machte mich auf den Weg. Puh grade so geschafft als ich am Busbahnhof ankam bog der Bus grade um de Ecke. Ich sag Euch die Zeit im Angelladen vergeht wie im Fluge.
Schnell wurde der Weg mit dem Töchterchen nach Hause beschritten, ein Tässchen Kaffee geschlürft und dann ging es dran, das Angelgepäck zu packen. In voller Vorfreude heute endlich einen ordentlichen Hecht oder Aal zu überlisten ging es an den See. Dort angekommen, einmal Durchatmen denn das Gezerre vom Fahrradanhänger geht ganz scheen in die Beine und das bei diesem schwülem Wetter. Aber Glück gehabt mein Kollege hatte sich am richtigen Platz breit gemacht... aber für mich war noch Platz und ich baute schnell mein Takle zusammen. Dann wollte ich mir schnell ein paar Köfis stippen, was keine große Schwierigkeit war sind ja genügend Rotfedern im Wasser und um diese Jahreszeit auch gut mit der Stippe zu fangen. Es ging schlag auf schlag und schnell hatte ich einige Rotfedern zusammen für das Raubfischangeln. Stippe bei Seite gelegt, schnell eine Rotfeder getötet und an meine Montage angeködert und es konnte losgehen mit den na sagen wir mal mittelgroßen Hechten. Die Rute auf Aal wurde mit einem Mix aus Tauwurm und Rotwurm bestückt und auf Grund gelegt doch Pustekuchen die Hechtmontage rührte sich kein Stück an ich weis nicht wie viel Stellen ich es Probiert habe aber nichts kein Zupfer . Aber dafür bissen die Karpfen auch wenn es Satzkarpfen waren, schön war es dennoch und es hat Spaß gemacht.
Nach dem 5 Satzer folgte ein richtig guter Biss auf meine Grundmontage, der Fisch zog in einem Run, „wie man ihn sich nur so wünscht“ meinen Bissanzeiger nach oben und nahm etliche Meter Schnur. Sofort sprang ich von meinem Stuhl auf und schnappte mir meine Rute zog sie geschmeidig nach oben und der Haken saß. Der Drill begann, als der Fisch bemerkte das er am Haken hing ging er erst einmal richtig los meine Bremse war fast zu und er nahm immer noch Schnur. Ich ließ Ihn ziehen dann ging es andersrum er drehte in meine Richtung und ich musste schnell Einkurbeln das schaffte mir wieder etliche Meter auf die Spule. Und wieder ein Richtungswechsel und wieder nahm er Schnur nur nicht mehr so schnell, noch wusste ich nicht was ich am Haken hatte. Ich dachte schon an einem mittleren Wels. Das Adrenalin stieg in mir hoch und die Rute bog sich wieder und die Bremse pfiff wieder los.
Mein Kollege war derweil mit einem kleinen Satzer beschäftigt und ich drillte was das Zeug hält. Nach einer kleinen Ewigkeit gab der Fisch langsam auf und ich konnte beginnen Ihn an mich ran zu pumpen. Immer wieder gab er noch mal seinen Rest und machte noch kurze Fluchten. Dann sah ich Ihn ein schicker Spiegler kam bockend an die Oberfläche. Mein Kollege stand schon mit dem Kescher bewaffnet 2 Meter neben mir doch der Carp war noch nicht soweit er machte noch einen kräftigen Fluchtversuch doch es brachte Ihn nichts ich kurbelte und kurbelte und dann endlich konnte ich Ihn über den Kescher führen. Puh das war ein geiler Drill sagte ich und dann ging es die Böschung hoch um Ihn abzuhaken.
Ein Bildhübscher Spiegelkarpfen aber seht selbst.
Nachdem ich meinen Carp versorgt hatte, legte ich meine Montage wieder aus, und es war etwas ruhiger der Spiegler hat wohl alle anderen Fische verscheucht nach gut 30 Minuten tat sich wieder was aber ganz vorsichtig wurde der Köder immer wieder umhergezupft.
Es folgten bis zur Dämmerung noch 3 Satzer die alle um die 20 cm brachten.
Was meine Hechtmontage angeht war ich schon am verzweifeln es tat sich nichts der Kofi saß immer noch so an den Haken wie ich Ihn angeködert hatte. Ich habe das Gefühl sie mögen mich dieses Jahr irgendwie nicht besonderlich. Ich entschied mich umzubauen schnell war das Stahlvorfach gegen einen kleinen Karpfenhaken ausgewechselt und mit Wurm bestückt, unfern vom Ufer ausgelegt , es waren vielleicht 2 Meter fing es an an der Pose zu zuppeln.
Etwa 10 Minuten wurde am Köder gespielt und dann tauchte die Pose ab und zog schnell weg Anhieb, Haken saß und eine Schleie um die 30 cm besuchte mich. Wieder an gleicher Stelle ausgelegt es war Ruhe. Die Zeit verging und ich saß mittlerweile alleine am See, mein Kollege hat es aufgegeben und ist von Dannen gezogen. Es war auch schon ca. 22 Uhr, da ging wieder was an meiner Grundrute und wieder folgte eine Schleie um die 30 cm, Fisch versorgt, dann machte ich mich auch langsam ans einpacken. Ich drehte mich um und sah grade noch meine Pose abtauchen und schnell hetzte ich im Dunklen die Böschung herunter, schnappte meine Rute setze den Anhieb und wieder kam Eine Schleie an Land diese war etwas Größer sie hatte ganze 36 cm. Schnell abgeködert und wieder in Ihr Element.
Ich war voll auf zufrieden auch wenn es wieder keinen Aal oder Hecht gab. Mein Tackle zusammengepackt und ab nach Hause gedüst, um erst einmal was zwischen die Zähne zu bekommen... denn mich überkam der Hunger. Im großen und ganzen war für mich ein sehr erfolgreiches Angeln und den Carp werde ich so schnell nicht vergessen.
Hier noch ein Bild vom Nachmittag es regnete leicht und es gab sogar ein Kurzes Gewitter!
Bald geht es wieder los mit den tanzenden Plaste Ködern
http://www.hechtfischen.ch.vu
Gruß Sascha