Hi Leute,
da ich nur noch selten auf Aal ansitze, aus Schutzgründen, kommt es nicht mehr oft vor , daß ich welche entnehme, ausgenommen aus geschlossenen Gewässern(Baggerseen).
Getötet wird der Aal ausschließlich durch einen Genickstich, das Messer wird nach dem Stich zudem noch gedreht, also ist die Wirbelsäule inklusive den Nervenbahnen durch.
Ein "Betäubungsschlag auf den Kopf" oder ein "Herzstich" wird schon beim Vorbereitungslehrgang und in diversen Büchern/Lehrmaterial als der größte Mist und Quälerei bezeichnet,egal bei welchem Fisch, empfohlen und als einzig waidgerecht gelten das Töten mit dem Aaltöter oder der Stich mittels eines Messer, der die Wirbelsäule ebenfalls durchtrennt.
Ob beim Räuchern der Kopf des Aals vorhanden ist oder nicht spielt überhaupt keine Rolle, es gibt ja Räucherhaken, die man um die Wirbelsäule drehen kann, solche stelle ich mir aus Edelstahl selber her, hat man nur normale Haken mit zwei Dornen, bindet man zusätzlich einen Strick um den Kopf bzw unterhalb des Kopfes wenn der Haken drin ist.
http://www.yatego.com/angelfachmarkt/p,4d919fdbc6e4c,4d8b2d11c96b18_0,r%C3%A4ucherhaken-5-st%C3%BCck-edelstahl?sid=08Y1305803268Y0b5fb11bbd0998920a
Also mir ist bisher noch kein Aal im Räucherofen flöten gegangen, egal ob mit oder ohne Kopf, auf alle Fälle hatten sie alle eine durchtrennte Wirbelsäule.
Gruß
JackKnife
...der, der besseres Fliegenfischerwetter erhofft!