Liebe Anglerkollegen,
obschon ich schon eine ganze Weile nicht mehr in der Schweiz lebe, informiere ich mich täglich über die Geschehnisse in meinem Heimatland. Und in letzter Zeit häuften sich wieder Berichte über reissende Wölfe im Wallis. Oder besser über einen Wolf...
80 Schafe gerissen und immer noch nicht zum Abschuss frei gegeben....
Wenn ich sowas lese, gibts bei mir nur noch Kopfschütteln... Wie ist sowas möglich? Wir haben hier in Rumänien Bären en mass, auch Wölfe, und zwar nicht einzelne, sondern grosse Rudel streifen durch die Wälder...
Und was man auch auf jedem Feld sieht sind hunderte, oft tausende Schafe. Nutztier Nummer 1 in Rumänien! Stets bewacht von einigen Hunden, denen man auch als Wanderer nicht in die Quere kommen sollte.
Vor 2 Wochen ist uns ein Bär vors Auto gesprungen... oder besser gesagt, gestolpert. Tollpatschig schlenderte er aus dem Wald, einige hundert Meter entfernt von einer Ferienhaus-Siedlung. Mal kurz stehen geblieben und unser Auto begutachtet, um dann wieder auf der anderen Strassenseite im Dickicht zu verschwinden...
Eine alltägliche Situation bei uns vor der Haustür. Keine 10 Kilometer von einer Grossstadt entfernt.
Wieso ist es nicht auch in der Schweiz möglich, mit den grossen Räubern zu leben? Ist die Schweiz zu einem Heimatmuseum verkümmert, in dem es keinen Platz mehr hat für wild lebende Raubtiere?
Was haltet ihr von der ganzen Sache? Wird hier ein Riesendrama gemacht oder hat es wirklich keinen Platz mehr für die scheuen Waldbewohner?
Mich interessiert die Meinung von Anglern...
Hättet ihr auch ein Problem damit, wenn sich diese Raubtiere in den Bergseeregionen aufhalten würden... so wie das bei uns der Fall ist? Oder würded ihr das eher als Bereicherung ansehen...
Diskussion ist lanciert....
Gruss Tinu
Gruss aus Brasov / Kronstadt, der schönsten Stadt Rumäniens!
Unsere Kleinste hat eine eigene Homepage:
http://dobermann-cindy.npage.eu