Hallo Leute
Ich bin neu hier und dies wird mein erster Bericht sein. Doch zuerst noch kurz zu mir: Ich wohne in der Schweiz bei Bern, nahe den Alpen, und ich bin DER Fariofreak. Ich finde; wenn die Berge mit ihren schönen Bächen schon so nah sind, dann sollte man das auch geniessen. Deshalb bin ich fast nur an Bergbächen zu finden, je wilder, höher und alpiner, desto besser. Doch auch Bergseen mag ich sehr. Für mich kann kein Gewässer zu hoch sein, nur zu tief^^ Ich mag alle Edelfische, wohingegen ich mir nicht vorstellen kann, jemals auf Karpfen & Co. zu angeln.
deshalb ein Bericht von meiner Ferienwoche im Verzascatal mit meinem Vater, wo ich die letzte Woche der Fariosaison nochmal richtig geniessen konnte.
Wir kamen am Samstag an, bezogen unser Ferienhaus und schafften es leider nicht mehr, ein Patent zu kaufen. Also war am Sonntag noch baden, sonne tanken und "chillen" angesagt.
Am Montag probierten wir dann nochmal ein Patent zu bekommen, doch das war schwieriger als erwartet. Zum Glück erwischte ich schliesslich nach einer Fahrt durchs halbe Tessin doch noch ein Patent bei irgendeinem Polizeiposten, der glücklicherweise noch ein paar letzte Exemplare übrig hatte :-/ die sind ziemlich faul dort unten. Eine Woche vor Saisonende haben sie schon alle Patente verkauft und keiner kümmert sich um Nachschub.
Am Dienstag gings dann los mit Fischen. Ich versuchte es zuerst mal weiter unten, dort wo die schönen Pools sind, für die das Verzascatal berühmt ist. Denn am Sonntag ging ich dort tauchen mit Neopren und so und habe es aufgegeben, die Forellen zu zählen. Aber dafür dass es von Forellen nur so wimmelte, hatte ich erstaunlich wenige Bisse; nämlich gar keine^^
Dort zu fischen ist echt eine Kunst: Das Wasser ist unglaublich klar und fliesst nur langsam, die Forellen sind scheu und betrachten alles zu genau.
Also versuchte ich es am Tag darauf am Zufluss, der genau vor unserer Hütte vorbeiging, und an den letzten Tagen in den zwei Anfangsflüsschen der Verzasca, hoch oben direkt unter der Quelle. Und das entsprach mir eindeutig besser: Alpines Bergbachfischen mit Wasserfällen, rutschigen Felsen und Kletterpartien.
Auch die Forellen bissen besser. So konnte ich diesen Strecken doch noch viele schöne Fische um die 30cm entlocken, und sogar eine 33er mit der Fliege.
Doch das beste war eine 40er, die ich nach einer lebensmüden Kletterei erwischen konnte. Denn direkt bei der Quelle gab eines einen schönen See, danach ging ein Wasserfall locker15m in die Tiefe und dann begann der eigentliche Bach. Ich weiss nicht, wieso ich überhaupt dort hinaufgeklettert bin, geschweige denn wie die Forelle dort hinauf kommen konnte

, aber Tatsache war dass sie den Wobbler beim ersten Wurf geschnappt hat.
Grüsse an alle und Petri an alle Äschenfischer (oder sonstigen Herbstfisch-Fischer)
Lg Nicithefisher
Wenn du eine Nacht glücklich sein willst, betrinke dich
Wenn du einen Monat glücklich sein willst, heirate
Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, erlerne das Fischen