ich habe gelesen, dass die krautreichen uferzonen auf hecht und co. sehr gut sind!
wie angelt man aber im kraut effektiv ohne gleich einen hänger zu bekommen. ich habe schon so viel mal mein ganzes vorfach abgerissen, das nervt... jemand rat?
Hi Fredolin
für das Angeln im krautreichem Gewässer benutze ich normalerweise eine härtere Rute (mind. 50g Wurfgewicht) und eine dickere, meist geflochtene Schnur (ca. 0.18 - 0.20 mm). Sollte der Köder irgendwann im Kraut hängenbleiben, wirst du ihn mit dieser Schnur in 90% der Fälle nicht verlieren.
Als Köder verwende ich einen leichten Spinner (so um die 12-16 gr.) mit breiteren Flügeln und ziehe den entsprechend so schnell, dass er leicht über dem Kraut "drüberfliegt". Während dem Einkurbeln solltest du auch leichte Abskinkpausen einbauen und hin und wieder leicht zupfen, dafür ist ohnehin eine härtere Rute besser geeignet. Die Hechte stehen meist ein wenig über dem Grund (teilweise auch mittem im Kraut) und schnappen sich blitzschnell den vorbeifliegenden Köder.
Viel Erfolg!
Gruss & Petri!
Michael
danke für die tipps ich werde das versuchen allerdings mit einer bisschen leichteren rute
Also mit der Shimano Beastmaster, die dir Guntram schon vorhin vorgeschlagen hat (in anderem Thread), bist du gut beraten. Diese eignet sich mit ihren 20-50 gr. Wurfgewicht grad noch so dafür und ist auch fürs Barschangeln ganz gut.
Gruss & Petri!
Michael
ich habe mir jetzt die Shimano Beastmaster bestellt, eine passende Rolle fehlt mir noch..
ich bin am überlegen eine mit front oder rückbremse, gibt es da wesentlichen unterschied?
Hallo Fredolin
Erst mal herzlichen Glückwunsch zu der Beastmaster.
Zunächst einmal generell zur Bremse. Eine gute Bremse ist für die erfolgreiche Landung des gehakten Fisches sehr wichtig. Sie sollte ruckfrei arbeiten und ohne höheren Anfangswiderstand anlaufen. Das reduziert Aussteiger im Drill erheblich. Vorausgesetzt die Bremse ist richtig eingestellt. Sie sollte so eingestellt sein, dass die Rolle Schnur freigibt, bevor die Bruchlast der Schnur oder des Vorfachs erreicht ist. Am besten montierst du die Rute komplett, hakst den Haken z. B. an einem Zaun ein und ziehst über die Rute. Bei stärkerer Belastung sollte die Bremse Schnur freigeben.
Jetzt zu den verschiedenen Bremsen. Bei der Frontbremse ist Bremse oben auf der Rollenspule angebracht, die über eine Schraube justiert wird. Diese Bremsen haben eine grossere Bremsfläche und arbeiten in der Regel weicher und ruckfreier als Heckbremsen und sind durch die grössere Fläche auch belastbarer. Zudem haben sie oft einen grösseren Einstellweg und lassen sich daher feiner justieren. Gerade für grosse Fische würde ich eine Frontbremse vorziehen. Die Heckbremsen sind durch ihre Anbringung hinten leichter zu bedienen.
wie wärs denn mit einer multirolle ... ist doch zum spinnfischen ideal?
Multirollen sind zwar gut, aber eher für grosse Köder und das Angeln auf entsprechende Fische geeignet. Dort ist sie aufgrund ihrer Robustheit (direktes Getriebe ohne Umlenkung) von Vorteil. Auch sind sie deutlich schwieriger zu werfen und es Bedarf einige Übung um damit präzise und weit und ohne Verwicklung der Schnur zu werfen. Mit kleinen Ködern auf Barsche und Forellen eher nicht geeignet.
ich habe mir heute die Shimano Seido 2500FA gekauft, ich bin mit der rolle sehr zufrieden!
jetzt kann das wochenende anfangen!
danke nochmals für die guten tipps hier
Super, an dann mal Petri Heil!
und haste jetzt damit was gefangen?
ich wollte kurzen bericht geben, das angeln mit der combo geht super und ich konnte neben einigen barschen eigen fetten hecht überlisten 91cm!!!
na dann ein dickes petri zum hecht
Gruss & Petri!
Michael
Petri zum schönen Hecht Fredolin. Hat ja besten geklappt mit den Tricks und Tips von meinen Kollegen.
Google mal die Suchbegriffe: Montage von Offsethaken
oder: Spinnerbaits mit Krautschutz
Das sind speziell entwickelte Köder für die Krautzone.
Tight Lines
Ricci
Saluti und Tight Lines
Ricci