Da gibt es auch Störe und da ich von diesen Fischen überhaupt keine Ahnung habe wollte ich mal Fragen ob mir jemand helfen könnte und mir ein paar Tricks und Tipps geben kann
Zum Angeln auf Stör in Forellenanlagen reichen hierfür normale Karpfenruten und Freilaufrollen, welche mit 15-20er Geflochtener bespult sind aus.
Gefangen wurden sie von uns früher(heute gehe ich in keine Anlage mehr, früher gings mit der Jugendgruppe des Angelvereins als Betreuer 2-4mal im Jahr dorthin) ebenso mit der Grund- wie auch mit der Posenmontage, es wurden dabei meist große Einzelhaken oder Ryderhaken benutzt, auf Drillinge verzichtet, als Köder dienten neben Köderfischen, auch Würmer, fischige Boilies und Pellets, Hunde- und Katzenfutter(trocken und feucht), Räucherlachs, Käse(Romadur, Limburger und andere), Muschelfleisch, Krebse und Krebsfleischimitat(Surimi), Fleischwurst/Lyoner und was einem sonst noch so einfällt.
Auch hatte ich bis vor 4 Jahren eine Jahreskarte an einem See, in dem sich auch Sterlets/Hybriden befanden, diese landeten meist als Beifänge beim Karpfen-, Aal- und Forellenangeln im Kescher.
Beim Grundangeln benutzten wir sowohl die Selbsthakmontage mit etwa 60-100g, wie auch die Laufbleimontage mit bis zu 30-60g, als Posen kamen Modelle zum Einsatz, welche man auch zum Zander- und Hechtangeln kennt, das heißt eine längliche/zigarrenähnliche Form und mit 6-12g Tragkraft, seltener auch mal mit bis zu 25g.
Weitere Geräte aus dem Karpfensektor, wie Großfischkescher und Abhakmatten sind hierbei sehr nützlich.
Ich denke, die Störe muss man wieder zurücksetzen oder? Ist ein zum Teil geschützter Fisch.
Hi Robert,
da es sich bei den Forellenpuffstören meist eigentlich um Sterlets oder Störhybriden handelt, welche extra für solche Anlagen gezüchtet werden, ist die Entnahme auch erlaubt, in einigen Angelanlagen gibt es allerdings diverse Bestimmungen, daß gefangene Störe/Sterlets, welche über 1,20m haben wieder released werden müssen.
In solchen Anlagen gelten keinerlei Schonzeiten, mit Mindestmaßen sieht es auch so aus.
Fängt man hier in Deutschland in freier Wildbahn einen Stör oder Sterlet, so sind diese wieder unverzüglich in das Gewässer zurückzusetzen, da sie ganzjährig geschont sind.
In der Donau kann man an gewissen Abschnitten beim Nachtangeln auf Karpfen,Aal oder Zander, gelegentlich mit einem Sterlet rechnen, zwar selten , aber möglich.
Gruß
JackKnife
...der, der besseres Fliegenfischerwetter erhofft!