Also ich versuche mal diese Wurftechnik zu erklären:
Man braucht die Welsrute und eine Hilfsrute. Eine kräftige Spinn- oder Grundrute ist dafür gut geeignet.
Die Welsrute ist mit einen genug schweren Blei, vorzugshalber ein Krallenblei bestückt. Dieses ist mit einem Seaboom laufend auf der Hauptschnur befestigt. Das Vorfach ist nicht montiert, sondern liegt am Angelplatz bereit.
Die Hilfsrute (2. Rute) ist nur mit einem Karabiner "bewaffnet".
Jetzt hängt man die Welsrute am Karabiner / Wirbel mit dem Karabiner der Hilfsrute zusammen.
An der Hilfsrute wird der Bügel der Rolle geöffnet und man stellt den Kumpel einige Meter nebenan. Er hält die Rute
und macht ansonsten nichts. Die Welsrute wird jetzt ausgeworfen. Das Blei landet am Ziel, angehängt die Schnur der Hilfsrute.
Sobald das Blei der Welsrute am Grund liegt, kann mit der Hilfsrute die Hauptschnur der Welsrute über den offenen Bügel der Welsrolle wieder bis ans Ufer gezogen werden. Das Blei, dass ja laufend moniert ist, bleibt schön am Grund liegen. Natürlich
muss man entsprechend gefühlvoll mit der Hilfsrute einziehen.
Sobald der Karabiner / Wirbel der Welsrute wieder am Ufer angekommen ist, dann die Hilfsrute abgekoppelt werden.
Jetzt hängt man das bereitgestellte Vorfach der Welsrute am Karabiner / Wirbel ein und beginnt sachte dieses wieder zurück
zum Blei zu Ziehen.
Und schon ist der Welsköder, egal ob Wurmbündel oder Köfi am richtigen Ort plaziert
Der Lüku kann uns ja noch erklären, wie er diese Methode "solo" einsetzt.
Gruss Robert